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Faschingskehraus

Am Dienstag nach dem großen Umzug fanden sich traurige Maschekra zum traditionellen Faschingseingraben im Gasthaus Geislinger ein. Bei einer feierlichen Zeremonie wurde der Fasching zu Grabe getragen. Nun ist es offiziell, die fünfte Jahreszeit ist vorbei.

Um den Fasching lustig ausklingen zu lassen, durfte der "Ball-verkehrt" nicht fehlen. So schlüpften Gardemädels in die Rolle von Präsidium und Elferat, Elfen wurde Gardetänzer und Prinz und Prinzessin vertauschten die Rollen.

Seine Merkwürden Stefan Meier und sein Mesner Max leiteten dann durch den anschließenden Trauergottesdienst. Herr Merkwürden sprach ein paar Worte über das kurze aber intensive Leben des Teisbacher Faschings, dabei durfte das menschliche Rednerpult natürlich nicht fehlen.

Danach hatten alle Anwesenden die Möglichkeit die im Fasching begangenen Sünden zu beichten. Die mehr oder weniger Freiwilligen beichteten, natürlich im geheimen Gespräch mit Herrn Merkwürden, die verschiedensten Sünden.

Nach diesen doch sehr lustigen Beichten war es schließlich an der Zeit, den Fasching zu Grabe zu tragen. Ein langer Leichenzug begleitete den Fasching auf seinem letzten Weg für diese Faschingssaison. Euer Merkwürden sprach die lezten Worte, dann wurde der Fasching neben dem Torbogen begraben.

Aber keine Angst liebe Faschingsfreunde, nach ein paar Monaten der Trauer wird der Faschingsruf der Narrenhochburg bestimmt wieder erklingen in der Hoffnung, dass der Fasching wieder aufersteht.

Fasching Hoch!

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